Judo-Kreis Hochrhein
Kreissitzung der Vereine am 31. Januar 2000, um 19.30 Uhrim Gasthaus "Fischerhaus" in Murg
Begrüßung: Der Vorsitzende, Rolf Schlatter, eröffnete um 19.30 Uhr die erste Kreisversammlung im Jahr 2000. Es waren 16 Vertreter aus elf Vereinen anwesend, die sich in die Teilnehmerliste eintrugen. Rolf Schlatter fragte nach der Begrüßung, wer aus dem Kreis der Anwesenden das Protokoll führen wolle. Gerald Edinger vom Judo-Zentrum Wutöschingen erklärte sich dazu bereit.
Top 1; Kassenstand 1999: Die Kassenprüfer Barbara Gössler vom JC Grenzach/Wyhlen und Rudolf Schmidt vom JC Efringen/Kirchen bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung durch den Vorsitzenden Rolf Schlatter und baten die Versammlung um Entlastung, die einstimmig erteilt wurde.
Rolf Schlatter merkte an, dass die Entwicklung des Kassenbestandes in den vergangenen zwei Jahren eine interessante Entwicklung genommen hätte. 1998 waren die Finanzen noch im Minus, jetzt sind sie mit 1098,62 D-Mark im Plus. Alle Vereine leisteten dazu ihren Beitrag. "Und es wurde gut gewirtschaftet", stellte Rolf Schlatter fest.
Ein Teil dieses Überschusses soll an die sportlichen Leiter der Kreisturniere fließen. In der Regel ist das eine Person des ausrichtenden Vereins. Nach kurzer Diskussion wurde der Auslagenersatz für den sportlichen Leiter einstimmig auf DM 50,-- festgesetzt.
JC Lottstetten: Der Kreisvorsitzende gab bekannt, dass der JC Lottstetten als einziger Verein im vergangenen Jahr DM 70,-- zu viel Kreisumlage bezahlt hätte. Dieser überschüssige Beitrag wird im Jahr 2000 verrechnet.
Kreisumlage: Rolf Schlatter machte den Vorschlag, den Betrag für die Kreisumlage bei zu behalten. Sollte wieder ein Überschuss erwirtschaftet werden, sollten diejenigen Vereine einen Zuschuss für ihre Jugendkasse erhalten, die auch Mannschaften bei Wettkämpfen stellen. Kleinere Vereine würden durch Bildung von Kampfgemeinschaften wenigstens teilweise in den Genuss einer solchen Förderung kommen. Eine Entscheidung darüber soll im Jahr 2001 fallen.
Kassenprüfung 2001: Mit der Kassenprüfung im Jahr 2001 sind turnusgemäß die Vereine Rot-Weiß Lörrach und JC Lottstetten an der Reihe.
-2-
Top 2; Terminplan 2000: Auf Grund der schwachen Resonanz bei den Vereins-Mannschaftsmeisterschaften der U 15 im vergangenen Jahr in Tiengen, regte der Kreisvorsitzende an, dass bei Kreismeisterschaften eine Voranmeldung nötig ist, weil mindestens drei Mannschaften an solchen Titelkämpfen teilnehmen sollten.
Meldeschluss für die VMM der Altersklasse U 15 am 30. September in der Flößerhalle in Wallbach, ist somit am 21. September 2000.
Meldungen gehen an den Veranstalter JCK Bad Säckingen oder den
Kreisvorsitzenden Rolf Schlatter.
Termine: ð 5. Februar EM U 11 m/w in Efringen/Kirchen
ð 8. April EM U 15 m/w in Wutöschingen
ð 24. Juni VMM U 13 m/w in Albbruck
ð 30. September EM U 13 m/w in Wallbach
ð 30. September VMM U 15 m/w in Wallbach
ð 18. November VMM U 11 m/w in Tiengen
ð 2. Dezember VM Nikolausturnier U 11/U 13 in Wallbach
Rainer Rittmann vom JCK Bad Säckingen bat darum, dass sich die Vereine rechtzeitig für das "Nikolaus-Turnier" (2. Dezember) anmelden. Von der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften sei abhängig, welche Halle der JCK anmieten muss. Letztlich sei es eine Kostenfrage für den Verein. Bei geringer Beteiligung könne das Turnier nämlich in der Sporthalle des Gymnasiums durchgeführt werden. Und diese Halle bekommt der Verein kostenlos.
Rolf Schlatter betonte die Wichtigkeit, dieses Turniers im Kreis Hochrhein, betonte aber auch, dass gerade in der Adventszeit viele Vereine ihre Jahresfeiern hätten, der Termin also nicht für alle günstig sei. Bis zum Sommer sollten sich alle Anwesenden Vereinsvertreter Gedanken machen, ob der Termin für das "Nikolaus-Turnier" im nächsten Jahr so stehen bleiben kann.
ð Rolf Schlatter lobt Bernhard Scheuble dafür, dass er für das traditionelle "Barbara-Claßen-Turnier" in Grenzach/Wyhlen eine Mannschaft zusammenstellen konnte.
Kreisvorsitzender: Der Kreisvorsitzende Rolf Schlatter machte deutlich, dass er sein Amt höchstens bis zum Jahr 2002 ausüben werde. "Dann ist absolutes Ende." Das JZ Wutöschingen feiert im Jahr 2002 sein 25-jähriges Bestehen. Ab diesem Zeitpunkt wird er nur noch im Verein
-3-
tätig sein. Er forderte die Anwesenden dazu auf, sich Gedanken über einen Nachfolger als Kreisvorsitzender zu machen.
Kampfrichterlehrgang: Kampfrichterreferent Daniel Lafille (Lörrach) verkündete freudig, dass zum letzten Kampfrichterlehrgang 43 Teilnehmer gekommen waren. Drei hätten sich immerhin dazu bereit erklärt, später auch als Kampfrichter zu fungieren, darunter Ramona Fricker vom Judo-Zentrum Wutöschingen und zwei Judoka vom JC Grenzach/Wyhlen.
Termine für den nächsten Lehrgänge:
ð Sonntag, 14. Mai 2000 in Lörrach
ð Sonntag, 5. November 2000 in Lörrach
Beginn jeweils 9 Uhr
Top 3; Wünsche und Anträge: ð Rolf Schlatter stellte zur Diskussion, künftig nach Meisterschaften, die am einem Samstag ausgetragen werden, am Tag darauf einen Lehrgang anzubieten.
ð Rainer Rittmann ärgerte sich darüber, dass in diesem Jahr einige weiterführende Meisterschaften sonntags terminiert wurden. "Für die Eltern ist das ein Problem, außerdem gibt es einen Beschluss, dass solche Meisterschaften nur samstags durchgeführt werden dürfen. Und daran sollte man sich halten."
ð Bernhard Scheuble bot an, wieder ein Kreistraining anzubieten. Der Termin wurde gleich festgelegt:
Freitag, 19. Mai, um 20 Uhr in Bad Säckingen
Auch Judoka über 40 Jahre können daran teilnehmen
ð Rainer Rittman informierte die Anwesenden darüber, dass der Kreis Hochrhein jetzt im Internet zu finden ist. Herbert Krauß betreut die Homepage. Zu finden ist sie über die Homepage des Badischen Judo-Verbandes:
www.sport-in-bw.de/bjv
ð Der Kreisvorsitzende stellte die Frage in den Raum, wie mit den beiden Vereinen TV Langenau und TSG Ötlingen zu verfahren sei, die bisher keine Kreisumlage entrichteten. Die Versammlung gab Rolf Schlatter einstimmig den Auftrag, die beiden Vereine in dieser Angelegenheit anzuschreiben.
-4-
Informationen:
Fördergruppen: Seinem Bedauern gab der Kreisvorsitzenden Ausdruck, dass die Fördergruppen in Bad Säckingen, Wutöschingen und Hausen vom Verband gestrichen wurden. Grund: die Quoten wurden nicht erreicht. Zu diesem Thema findet am 24. Februar im Gasthaus "Fischerhaus" in Murg eine Gesprächsrunde mit dem Sportkoordinator Rainer Ehrlich (ARGE) und Jugendreferenten Nicole Saam (Freiburg) statt.
Rainer Rittmann regte an, Möglichkeiten zu finden, um den talentierten Judoka einmal monatlich an wechselnden Orten mit verschiedenen Trainern ein Training anzubieten. Rittmann tat seinen Unmut darüber kund, dass die Vereine aus Nordbaden Nutznießer der Streichung der Fördergruppen am Hochrhein sind. "Obwohl wir in unserem Kreis starke Kämpfer haben", betonte der Vertreter des JCK Bad Säckingen.
Er gab bekannt, dass am 17./18. Juni 2000 definitiv das letzte "Trompeter-Turnier" des JCK Bad Säckingen
über die Bühne geht. Bei der 20. Auflage wird erstmals auch die Altersklasse 40 Jahre und älter auf die Matten gehen. Die Startgebühr beträgt DM 40,--. Darin enthalten ist die Teilnahme an einem kalten Buffet. Der JCK-Vertreter bat um rechtzeitige Anmeldung.
ð Rittmann informierte die Versammlung nun über die Hauptversammlung des Kreises Mannheim, dessen Protokoll er im Internet fand. Dabei fielen ihm einige Dinge auf:
1. Der Kreis Mannheim ist so finanzkräftig, dass er zwei Vereinen Zuschüsse gewähren konnte, die zusammen DM 1700,-- betragen.
2. Unter Top 8 wird im Protokoll aufgeführt, dass sich Lehrwart Günter Jörg beim Staffel- und Jugendtag im Jahr 2001 nicht mehr zur Wiederwahl stellen werde. Reiner Kübler habe sich bereit erklärt, sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen und wird nun von Jörg zwei Jahre eingearbeitet.
Rainer Rittmann fand es unerhört, dass Ämter schon im Vorfeld einer Tagung vergeben werden. "Das ist nicht die Art und Weise wie man ein Vorstandsamt weiter gibt. Gegen solche Manchenschaften müssen wir vorgehen." In Nordbaden werde wieder Politik gegen Südbaden gemacht. Eine Veröffentlichung im "Sport in Baden" wäre dafür zwingend notwendig
3. Unter Top 13 wurde im Mannheimer Protokoll der Beschluss des Staffel- und Jugendtages angesprochen, in dem die "Entlohnung" der Kampfrichter neu geregelt werden soll. Dieser Beschluss besagt, dass bei Einsatz von Kampfrichtern bei Turnieren der Tagessatz auf DM 100,-- plus Fahrspesen beträgt.
-5-
Rittmann machte darauf aufmerksam, dass hier ein Formfehler vorliege. Satzungen und Ordnungen wie die "Honorar- und Spesenordnungen des BJV", können laut § 20 der Satzung des Badischen Judo-Verbandes nur von der Mitgliederversammlung geändert und beschlossen werden. Der Staffel- und Jugendtag habe hier also seine Kompetenzen überschritten.
Die Jahresversammlung des Kreises Hochrhein sprach sich aus diesem Grund einstimmig dafür aus, beim BJV gegen den vom Staffel- und Jugendtag gefassten Beschluss auf Erhöhung des Tagessatztes für Kampfrichter Einspruch zu erheben.
ð Rainer Rittmann erklärte sich bereit, einen Listenführerlehrgang durchzuführen. Der Termin ist noch offen. Klar ist nur, dass er an einem Donnerstag um 19 Uhr in Bad Säckingen sein wird.
Der JCK Bad Säckingen möchte wieder den Judo-Mehrkampf aufleben lassen. Dieses Angebot ist mehr auf Freizeitsport ausgelegt, weniger für die Judoka, die regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen. Der Wettkampf besteht aus Fallübungen, Techniken und Kämpfe Jeder gegen Jeden - natürlich nach Jahrgängen und Gewichtsklassen unterteilt. Ausgeschrieben wird dieser Wettkampf auf Kreisebene für die Altersklassen U 11 und U 13. Termin: eventuell im Oktober oder November. Diese Idee fand bei allen Anwesenden ein positives Echo.
Ende 21:20 Uhr
Wutöschingen, 2. Februar 2000
-------------------------------------- -----------------------------------------
Rolf Schlatter, Kreisvorsitzender Gerald Edinger, Protokollführer
Nächste Kreissitzung: Montag, 17. Juli 2000 um 19:30 Uhr
im "Fischerhaus" in Murg